Resultate

MLB 10/01 19:07 - [30] OAK Athletics v LA Angels [24] L 3-7
MLB 10/01 01:07 - [30] OAK Athletics v LA Angels [24] W 7-3
MLB 09/30 01:38 - [30] OAK Athletics v LA Angels [24] L 1-5
MLB 09/28 17:10 - [30] OAK Athletics v MIN Twins [10] W 2-1
MLB 09/27 23:40 - [30] OAK Athletics v MIN Twins [11] L 4-6
MLB 09/26 23:40 - [30] OAK Athletics v MIN Twins [11] L 3-11
MLB 09/24 20:07 - [22] DET Tigers v OAK Athletics [30] L 2-0
MLB 09/23 20:07 - [22] DET Tigers v OAK Athletics [30] W 1-4
MLB 09/23 01:40 - [21] DET Tigers v OAK Athletics [30] W 2-8
MLB 09/22 01:40 - [21] DET Tigers v OAK Athletics [30] L 7-3
MLB 09/20 19:37 - [8] SEA Mariners v OAK Athletics [30] L 6-3
MLB 09/20 01:40 - [8] SEA Mariners v OAK Athletics [30] L 7-2

Wikipedia - Oakland Athletics

Die Oakland Athletics sind ein Major-League-Baseball-Team aus dem kalifornischen Oakland. Sie spielen in der Western Division der American League. Das Team wird häufig abkürzend als The A’s bezeichnet.

History

Ursprünge

Die Oakland Athletics wurden 1893 in Indianapolis gegründet und spielten in der Western League, eine Minor League, die 1900 zur American League wurde. 1901 zogen die A’s nach Philadelphia, Pennsylvania, wo sie bis 1954 als Philadelphia Athletics spielten. 1955 bis 1967 spielten die Athletics in Kansas City, Missouri, und zogen schließlich 1968 nach Oakland um.

Der Name Athletics geht auf eine Amateurmannschaft namens Athletics of Philadelphia zurück, die 1860 gegründet wurde. Nachdem diese Mannschaft zu einem professionellen Baseballteam wurde, trat sie 1871 der National Association of Professional Baseball bei und holte gleich im ersten Jahr ihren ersten Pennant-Titel in den Major Leagues. Die Athletics of Philadelphia spielten bis 1875 in der National Association und waren 1876 eines der Gründungsmitglieder der National League, wurden jedoch nach nur einer Saison aus der Liga ausgeschlossen. Ein späteres Team der Athletics spielte von 1882 bis 1891 in der American Association.

In den 1930er-Jahren führte Athletics-Third-Base-Coach Russell „Lena“ Blackburne den Gebrauch von Baseball Rubbing Mud zum Einreiben von Basebällen ein. Dieser Matsch wird bis heute von beinahe jedem Team im Major League Baseball verwendet.

Oakland (1968–heute)

Anteil der gewonnenen Spiele der Oakland A’s während der regulären Saison

Drei World Series in Folge

Nach einer sportlichen Durststrecke von 40 Jahren hatten die A’s während der ersten Hälfte der 1970er wieder große Erfolge. Dabei gewannen sie dreimal in Folge die World Series (1972–1974). Star der Mannschaft war Outfielder Reggie Jackson, der mit seinen Home Runs auf Platz 11 der ewigen Bestenliste steht. Die drei stärksten Pitcher waren Catfish Hunter, Rollie Fingers und Vida Blue, die alle im Laufe ihrer Karriere den Cy Young Award verliehen bekamen. Weitere Säulen der Mannschaft waren Sal Bando (Third Base), Joe Rudi (Outfield) und Bert Campaneris (Shortstop). In dieser Zeit spielte mit Herb Washington, einem reinen pinch runner, auch einer der kurioseren Spieler der MLB-Historie bei den Athletics. Die meisten dieser Spieler verließen die Athletics bis 1977, woraufhin einige schwache Saisons folgten.

Die Bay Bridge Series

Erst in den frühen 1980ern konnte eine neue erfolgreiche Mannschaft aufgebaut werden. Schließlich erreichte diese wiederum dreimal nacheinander das Finale der Play-offs (1988, 1989 und 1990), wobei sie 1989 die World Series gewannen. Da die Endspiele gegen die benachbarten San Francisco Giants ausgetragen wurden, gingen diese als Bay Bridge Series in die Geschichte ein. Zu den erfolgreichsten Spielern dieser Ära gehörten zum einen Rickey Henderson (Outfield), der Spieler mit den meisten Stolen Bases der MLB-Geschichte, sowie die beiden Slugger José Canseco (Outfield) und Mark McGwire (First Base), die auf Platz 32 beziehungsweise 8 der Liste mit den meisten Home Runs stehen. Andere wichtige Spieler dieser Mannschaft waren die Pitcher Dennis Eckersley und Dave Stewart, Carney Lansford (Third Base) und Walt Weiss (Shortstop). Nach 1992 fiel die Mannschaft auseinander.

Moneyball Years

Seit 1997 war Billy Beane General Manager der A’s. Dieser formte eine neue Mannschaft, die deutlich kostengünstiger war als die Meisterteams der 1970er und 1980er. Beane wählte Spieler aus, die nach gängigen Statistiken mittelmäßig zu sein schienen, jedoch gemäß sogenannter Sabermetrics überdurchschnittlich waren. Diese Phase wurde als Moneyball Years bezeichnet. Trotz finanzieller Unterlegenheit gegenüber der Konkurrenz gelang es den Athletics, von 2000 bis 2003 in die Play-offs einzuziehen, wo sie jedoch jedes Mal in der ersten Runde scheiterten (de facto im Viertelfinale). Dominiert wurde dieser Zeitraum von den als Big Three bezeichneten Pitchern Tim Hudson, Mark Mulder und Barry Zito. Dazu kamen die Infielder Jason Giambi (First Base), Miguel Tejada (Shortstop) und Eric Chavez (Third Base; sechsmaliger Gewinner des Gold Glove), die jeweils gute Batter waren. Nach der Saison 2004 wurden bis auf Chavez alle Spitzenspieler im Tausch gegen junge Talente abgegeben. Die Ereignisse dieser Jahre wurden 2011 im Spielfilm Die Kunst zu gewinnen – Moneyball verarbeitet.

Seit 2006

2006 gelang den A’s ihr größter Erfolg seit der Übernahme durch Billy Beane: Sie erreichten nicht nur die Play-offs, sondern zogen ins Finale der American League ein, wo sie jedoch den Detroit Tigers unterlagen. Nach dieser Saison wurden ein weiteres Mal die bekannteren Spieler gegen Talente von anderen Mannschaften eingetauscht. Die Mannschaft wurde ab 2007 von Bob Geren als Field Manager betreut. Unter seiner Führung (bis 2011) wiesen die A’s allerdings in keiner Saison mehr Siege als Niederlagen auf. Beane verpflichtete als Gerens Nachfolger Bob Melvin, der zuvor erfolgreich mit den Arizona Diamondbacks gewesen war. Mit dem neuen Field Manager gewann Oakland 2012 und 2013 die Western Division.